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24-Stunden-Schwimmen


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Schwimmer aus Zary kamen wie gerufen

Frank Brosius aus Weißwasser berichtet von polnischen und deutschen Rettungsschwimmern, die beim 24-Stunden-Schwimmen in Hoyerswerda erfolgreich waren, Sächsische Zeitung 22.09.2007

Es begann wie immer: Etwa einen Monat vor dem 24-Stunden-Schwimmen in Hoyerswerda am vergangenen Wochenende, setzte sich Sabine Littwin an ihren PC, um einen Plan zu erstellen, wer zu welcher Zeit schwimmen sollte, und wie jedes Jahr zweifelte sie: „Wir sind noch nicht genug Starter.“

Da kamen die 15 Kameraden aus dem polnischen Zary wie gerufen. Sie unterstützten die Rettungsschwimmer der Wasserwachten aus Boxberg, Dresden, Hoyerswerda und Weißwasser bei ihrer Mission, erneut die 100-Kilometer-Marke zu knacken.

Die Kameraden der polnischen WOPR und der Wasserwacht mit ihrem ganz persönlichen Hauptgewinn: einer Schokoladentorte. Foto: privat

Am Sonntag, um 10.57 Uhr, hieß es dann: „Mission abgeschlossen!“ Seit 11 Uhr des Vortages war kontinuierlich einer der Rettungsschwimmer im Wasser und zählte sprichwörtlich die Kacheln im 25-Meter-Becken des Lausitz-Bades Hoyerswerda. Am Ende dieses Marathonwettkampfes standen für die Wasserretter 100.200 Meter zu Buche. Wer nicht gerade im Wasser aktiv war, der suchte jede Möglichkeit, seinen Körper zu schonen, sei es im Whirlpool, in der Sauna oder einfach nur unter der warmen Dusche. Für die Nacht standen den Rettungsschwimmern der verschiedenen Ortsgruppen ein Zelt und Feldbetten der Katastrophenschützer des DRK-Kreisverbandes Weißwasser e. V. zur Verfügung. Für deren Unterstützung wird an dieser Stelle noch einmal gedankt. Ein ganz großes Lob geht an den Ausrichter des 24-Stunden-Schwimmens, den SSV Hoyerswerda. Die Mitglieder um Jan Frobart schaffen es jedes Jahr wieder (nun zum neunten Mal), diesen Wettkampf zu einem gelungenen Ereignis zu machen. Die größte Freude bereitete den Rettungsschwimmern aber ein Auszubildender des Gastronomiebereiches im Lausitzbad. Er hatte eine Schoko-Creme-Torte für den Zehntplatzierten gebacken. Da dieser bei der Siegerehrung nicht anwesend war, wurde die Torte kurzerhand denen gegeben, die keine Sportschwimmer sind – den Rettungsschwimmern der polnischen WOPR und der Wasserwacht.