Balancieren und Gleiten
Ausgearbeitet von: Johannes Koch, David Schmidt, Antje Hubrich, Susann Haase
1. Was bedeutet stromlinienförmig?
Eine speziell gestaltete Form (Form eines Tropfens) umströmter Körper, die geringe Strömungswiderstände erzielen soll, da durch diese Form keine Verwirbelungen der Flüssigkeit auftreten und die Flüssigkeit einfach am Körper vorbeiströmt.
2. Warum ist eine stromlinienförmige Körperhaltung wichtig für Fisch und Schwimmer?
3. Wie sieht die optimale Körperhaltung für einen Schwimmer aus?
4. Was bedeutet „Front-Quadrant-Schwimmen“, was ist daran so besonders?
Front-Quadrant-Schwimmen bedeutet, dass der Zugarm immer noch nach vorne gestreckt ist, während der andere Arm gerade dabei ist, ins Wasser zu tauchen. Die leichte Seitenlage mit einem Arm möglichst lange nach vorne gestreckt bedeutet die stromlinienförmigste Wasserlage.
5. Balance an Land und Wasser
a)
b) Die Lunge ist das Auftriebszentrum.
c) Dadurch entsteht „Hip Drop Effect“ (absinken des Beckens)
6. Erläutere das Prinzip des Auftriebs!
Auf einem in einer Flüssigkeit befindlichen Körper wirkt der Schweredruck (p=ρ×h [ρ= Dichte Flüssigkeit]) der Flüssigkeit. Je nach dem Schweredruck und nach der Fläche des Körpers wirken bestimmte Druckkräfte auf die Flächen. Die Kräfte die an den gegenüberliegenden auftreten heben sich gegenseitig auf. Die Auftriebskraft entspricht der Masse der vom Körper verdrängten Flüssigkeit. Fg > Fa Abwärts; Fg < Fa Aufwärts
Fa=F2-F1
Fa= γ Flüss. ×VKörper
Dichte des Wasser spielt auch eine Rolle für den Auftrieb: Salzwasser hat größere Dichte als Süßwasser. Im Salzwasser hat man mehr Auftrieb als im Süßwasser
Luftgefüllte Hohlräume am menschlichen Körper sind Ohren, Nebenhöhlen, Lunge
7. Vergleich der Bestzeiten
Man stellt fest, das man im Laufen viel näher an die Weltrekorde herankommt als beim Schwimmen, da man beim Laufen um die 90% der aufgebrachten Energie zum vorwärts kommen einsetzt. Beim Schwimmen allerdings werden nur 7-8% der Energie zum Vortrieb genutzt, der Rest geht als thermische Energie (das Wasser leitet die Körperwärme ca. 20x schneller ab als die Luft) und als zusätzlichen Widerstand (Der Widerstand im Wasser ist etwa 1000 mal größer) verloren.
Stromlinienförmig:
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| Unstromlinienförmige Körper (a) viele, starke Wasserverwirbelungen |
Stromlinienförmige Körper (b) schwache, kleine Wasserverwirbelungen |
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Front Quadrant Schwimmen

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Der Zugarm wird immer noch nach vorne gestreckt, während der andere Arm gerade dabei ist, ins Wasser zu tauchen. Dadurch entsteht eine leichte Seitenlage, welche den Wasserwiderstand verringert. |

Der Auftrieb

| positiv | verdrängt größere Wassermenge als Eigengewicht, schwimmt |
| negativ | verdrängt kleinere Wassermenge als Eigengewicht, sinkt |
| neutral | gleichgroße Wassermenge wie Eigengewicht, schwebt unter Wasser |
Neutraler Auftrieb = schwerelos = kontrollierter Abstand vom Grund
Ausatmen verringert Lungenvolumen: negativer Auftrieb bzw. reduziert Auftrieb
Gewichte: negativer Auftrieb bzw. reduziert Auftrieb
Fragen:
1) Hängt der Auftrieb vom Gewicht oder dem Volumen des eingetauchten Körpers ab? Begründung
2) Schwimmer X wiegt 65 kg, er ist durchtrainiert, sehr muskulös, Schwimmerin Y wiegt 65 kg, wenig trainiert, eher unmuskulös. Wie sieht´s mit dem Auftrieb im Vergleich aus?
Übungstechniken

1. Mit verschiedenen Armhaltungen vom Beckenrand abstoßen
- in Bauch und Rückenlage
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1. Der Schiffsbohrer
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„Hip Drop Effect“ (Das Absinken der Hüfte)
Der Tunnel-Fluss
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Den Daumen und den Zeigefinger zusammen drücken und einen Tunnel bilden, zeigt, wie man die Hand am besten halten sollte |
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Diese Übung mit allen Fingerkombinationen durchführen |
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Mit anderen Fingerkombinationen ausprobieren |
Als erstes Abstoßübungen mit verschiedenen Arm und Körperhaltungen:
1. Der Schiffsbohrer
2. Balance auf dem Rücken
3. Balance auf dem Bauch
8. Verbesserung der Wasserlage
T-Drücken:
1. Brauche deinen Kopf. Die Verbindung deines Kopfes mit dem Rückgrat und den Hüften fügt deinem vorderen Ende ungefähr 30 cm und ungefähr 4000g hinzu. So stelle dir zuerst vor, ein starker Eisenstab verbinde deinen Schädel, das Rückgrat und die Hüften. Hebst du deinen Kopf nur etwas über diese Linie (so wie es Anfänger machen), werden deine Hüften absinken
2. Drücke das „T“. Wenn du eine vertikale Linie von deinem Kinn zum Brustbein und eine horizontale Linie von einer Schulter zur anderen ziehst, dann schneiden sie sich in deinem „T“. Füge wertvolles Gewicht deinem vorderen Ende zu, indem du dich gegen das „T“ lehnst (wie wenn jemand während dem Schwimmen gegen deine Schulterblätter drücken würde.) Halte den T-Druck auch aufrecht, wenn du rollst oder atmest.
Partnerübung:
Steht euch gegenüber. Deine Arme an der Seite, die Handfläche des Partners an deinem Kinn und seinen Unterarm gegen dein Brustbein. Lehne dich nach vorn und versuche den Druck gleichmäßig zwischen Kinn und Brustbein zu verteilen. Dein Partner wird dir sagen können, wie gut du es machst. Richte dich auf und balanciere erneut aus, bis du es richtig machst.
Kraulbeine in der Seitenlage (Bsp. auf linker Seite)
Leg dich auf die Seite und beginne mit leichtem Kraulbeinschlag. Guck auf den Boden des Beckens. Zum Atmen den Kopf drehen. Rechten Arm an Seite halten. Linken Arm ausgestreckt nach vorn. Möglichst geringer Abstand zwischen Schulter und Kopf. Kopf tief halten, in Verlängerung der Wirbelsäule.