SSV HOYERSWERDA E.V.

Schwimmen | Triathlon | Volleyball

MITGLIED WERDEN!

Das beste zuerst: Los ging es mit 50m Brust. Und wir waren bemüht:

Frobi: 0:37,82 (Platz 45) Frank: 0:36,44 (Platz 49) Hardy: 0:33,76 (Platz 18) Mirko 0:35,31 (Platz 26) Guido 0:43,91 Katja 0:44,81 (Platz 43) Ines 0:46,91 (Platz 32) Im Anschluss dann die neue Folge "100m Schmetterling" aus der Serie "Sterben auf der 50m-Bahn". David: 1:11,27 (Platz 38) Olli: 1:13,50 (Platz 43) Zum Abschluss des ersten Wettkampftages starteten Olli, David, Mirko und Frobi im letzten Lauf über 4x50m Freistil. Am Ende reichte es in 1:53,62 zu Platz 19.

Die Höhepunkte im Livestream für morgen: Gegen Langeweile am Vormittag gibt es gegen 10:31 Uhr 50m Rücken mit Katja. 10 Minuten später versucht sich dann Marylin über die gleiche Strecke. Um etwa 11:29 Uhr gehen dann Hardy und Mirko an den Start.

Ab ca. 14:30 Uhr wird es dann über 100m Brust spannend. Für den SSV am Start Frobi (14:44 Uhr), Frank (14:59 Uhr) und Guido (15:14 Uhr). Zum Abschluss des Bürotages dann gegen 16:05 Uhr die 4x50m Lagenstaffel Mixed mit Marylin, Frobi, Mirko und Ines.

Nach einer Nacht auf der Autobahn sind wir nun in Eindhoven angekommen, haben die Akkreditierung abgeschlossen, das Schwimmstadion besichtigt und unseren Ponyhof (die Koppel ist hinterm Haus) bezogen. Morgen wird es dann ernst. Dann zeigt die 4x50m Freistilstaffel mit Olli, David, Mirko und Frobi den anderen Teams im schnellsten Lauf, dass das Leben kein Ponyhof ist.

Am nächsten ist es endlich so weit. Dann findet das diesjährige 24-Stunden-Schwimmen statt. Als Gäste dürfen wir folgende Vereine begrüßen:

  • SV Lok Görlitz
  • Post SV Görlitz
  • Hainsberger SV
  • Startgemeinschaft Erzgebirge
  • Roßweiner SV
  • Poseidon Radebeul
  • Wasserwacht

Wie in den letzten Jahren auch, sind durch alle Verein im 2-Stunden-Rhythmus Bahnzähler zu stellen. Die Bahnverteilung und die Einsatzzeiten der Bahnzähler findet ihr hier. Am Veranstaltungstag besteht die Möglichkeit, Veranstaltungs-T-Shirts zu erwerben. Es handelt sich dabei um Funktions-Shirts zum Preis von 20 Euro. Wir wünschen allen Teilnehmern eine gute Anreise und freuen uns auf den ersten Höhepunkt der neue Schwimmsaison.

Insgesamt 11 SchwimmerInnen des SSV werden in der nächsten Woche bei der Europameisterschaft der Masters im niederländischen Eindhoven an den Start gehen und das Pieter van den Hoogenband Zwemstadion unsicher machen. Heute Abend beginnt die Reise nach Eindhoven. Wir werden berichten...

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An der diesjährigen Auflage des ISM nahmen 211 Vereine teil. Darunter auch der SSV Hoyerswerda.

Die Ergebnisse der SSV-Starter:

50m Freistil Vorlauf Kochta, Sophie 0:31,44
100m Brust Vorlauf Kochta, Sophie 1:32,44
50m Rücken Vorlauf Kochta, Sophie 0:37,71
50m Freistil Vorlauf Kochta, Philipp 0:28,57
50m Brust Vorlauf Kochta, Philipp 0:36,37
100m Brust Vorlauf Plamann, Frank 1:22,98
100m Freistil Vorlauf Stiller, Ronny 0:59,46
100m Brust Vorlauf Stiller, Ronny 1:16,03

Am 23. Februar 2013 fand in Senftenberg der Lagen-Sprintpokal statt. Erstmals nahmen insgesamt 179 Starter aus acht sächsischen und sechs brandenburgischen Schwimmvereinen teil. Das bedeutete neuer Teilnehmerrekord obwohl starker Schneefall die Anreise erheblich erschwerte.

Insgesamt gingen 18 Sportlerinnen und Sportler des Schwimmsportvereins Hoyerswerda an den Start. Sie schwammen jeweils 25m, 50m, 75m und 100 m. Die Schwimmlagen Brust, Kraul, Rücken und Schmetterling mussten je einer Strecke zugeordnet werden. Am Ende wurden alle Zeiten addiert und ergaben das für die Pokalwertung relevante Gesamtergebnis. Bei den Mädchen erreichten Jule Kobalz, Vanessa Püschel und Sophie Kochta hervorragende dritte Plätze. Bei den Jungen errang Farin Schneider den zweiten Platz seiner Altersklasse. Auf die dritten Plätze kamen Philipp Kochta und Henry Gelardi. Zur Vorbereitung auf die Europameisterschaften der Masters in den schönen Niederlande gingen seit langer Zeit Ines Stolz (4.) und Katja Schimke (3.) ins Wasser und bestritten erfolgreich diesen Wettkampf. Nicht zu vergessen ist Guido Haak, der zu seinem ersten Wettkampf in Senftenberg an den Start ging. Den abschließenden Staffelwettbewerb konnte der SSV für sich entscheiden. Herzlichen Glückwunsch.

Ines & Katja

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Am 26.01. war der SSV Hoyerswerda nicht nur mit einer Damen- und einer Herren-Mannschaft in der DMS-Bezirksliga Dresden am Start, sondern auch zum ersten Mal Ausrichter. Bevor zum Abschluss des Wettkampftages die Pastaparty auf dem Programm stand, musste erstmal geschwommen werden.

Am Start waren neben dem Gastgeber noch die 1. Dresdner SG, der Hainsberger SV, SC Poseidon Radebeul und SV Lok Görlitz. Am Ende sicherten sich die beiden Landesligaabsteiger das Recht zum direkten Wiederaufstieg. Die Damen-Mannschaft des SSV war zum ersten Mal seit 2009 wieder am Start. Die Truppe hat sich achtbar geschlagen und belegte am Ende Platz 4. Obwohl es zweimal 0 Punkte gab, konnte die vorher erwartete Punktzahl übertroffen werden, da viele gute (Best)Zeiten erzielt wurden.Den Sieg sicherte sich der Hainsberger SV vor der 1. Dresdner SG und dem SV Lok Görlitz. 1. Hainsberger SV 12.611 2. 1. Dresdner SG 12.413 3. SV Lok Görlitz 11.707 4. SSV Hoyerswerda 9.024 5. SC Poseidon Radebeul 8.690 Nach dem Abstieg aus der Landesliga im letzten Jahr hieß die Mission bei den Herren klar Wiederaufstieg. Bereits am Ende des ersten Abschnittes hatte sich die Mannschaft ein kleines Polster herausgeschwommen. Im zweiten Abschnitt konnte der Vorsprung dann weiter ausgebaut werden, sodass am Ende souverän die Bezirksliga gewonnen und der Aufstieg gesichert war. 1. SSV Hoyerswerda 13.015 2. 1. Dresdner SG 12.152 3. Hainsberger SV 11.959 4. SV Lok Görlitz 10.316 5. SC Poseidon Radebeul 7.684 Die positiven Rückmeldungen nach dem Wettkampf haben gezeigt, dass wir als Ausrichter eine Menge richtig gemacht haben.

Am 29.12. fand - als Gemeinschaftsveranstaltung des Schwimmsportvereins Hoyerswerda, der Abteilung Triathlon des SC Hoyerswerda und der Wasserwacht - das nun schon fast traditionelle Abbaden am Dreiweiberner See statt.

Etwa 120 Wagemutige und Schaulustige hatten sich am Strand Weißkollm eingefunden, um dem Spektakel beizuwohnen. Einige Teilnehmer waren dazu extra aus Chemnitz, Leipzig, Dresden oder Kamenz angereist. Um kurz nach 14:00 Uhr stürzten sich die Teilnehmer unter dem Motto "Ich war in DreiWeibern" bei 6 Grad Außentemperatur und kräftigem Wind erst in die Fluten und dann auf den vorbereiteten Glühwein. Im Anschluss ließen wir den Abend und das (Sport-)Jahr bei einer Party mit Bratwurst, Bier und Glühwein ausklingen.

Der Hainsberger SV hat bei diesjährigen 24-Stunden-Schwimmen seinen Titel aus dem Vorjahr souverän verteidigt. Auch den Mitternachtspokal konnten sich die Schwimmer aus Hainsberg sichern.

Sieger - Hainsberger SV - 122.800m 2. Platz - Post SV Görlitz - 112.650m 3. Platz - SV Lok Görlitz - 112.400m 4. Platz - Roßweiner SV - 109.250m 5. Platz - SSV Hoyerswerda - 106.700m 6. Platz - SV 07 Annaberg - 104.600m 7. Platz - Wasserwacht - 102.750m 8. Platz - Poseidon Radebeul - 92.050m Protokoll 24-Stunden-Schwimmen 2012

Am Samstag nahmen etwa 190 Schwimmer aus 10 Vereinen am Start in den Frühling teil. Im Junior-Supersprint der Mädchen setzte sich im Duell zweier Schwimmerinnen vom SV Neptun Finsterwalde Viviane Reichert gegen Laura Schuback durch. Bei den Jungen besiegte Felix Hecht vom SV Weixdorf im Finale Carlo-Ernest Nitzsche vom SSV Hoyerswerda. Im Supersprint der Damen gewann Sophie Kochta vom SSV Hoyerswerda das Finale gegen Jessica Lorenz vom OSSV Kamenz. Bei den Männern siegte Dirk Schlegel vom Post SV Leipzig im Finale gegen Henry Gelardi vom SSV Hoyerswerda.

Etwa 120 Schwimmer haben heute am Start in den Frühling teilgenommen. Beim erstmal ausgetragenen Junior-Supersprint konnten sich Anna Lena Hölldobler vom OSSV Kamenz und Max Kanow vom SSV Hoyerswerda die Siegprämie sichern. Bei den älteren Sportlern konnten sich Lara Krause vom SV Neptun Finsterwalde und Henry Gelardi vom SSV Hoyerswerda durchsetzen.

Ergebnisse des 12. Hoyerswerdaer 24-Stunden-Schwimmens

Platz Mannschaft Strecke
Sieger Hainsberger SV 126.600m
2. Platz OSSV Kamenz 125.300m
3. Platz Post SV Görlitz 114.900m
4. Platz SV Lok Görlitz 112.600m
5. Platz Poseidon Radebeul 110.300m
6. Platz SSV Hoyerswerda 108.300m
7. Platz Wasserwacht 104.750m
8. Platz SV 07 Annaberg 103.100m
9. Platz Roßweiner SV 100.550m

Die Ergebnisse des 11. Hoyerswerdaer 24-Stunden-Schwimmens:

Platz Mannschaft Strecke
Sieger Hainsberger SV 133.300m
2. Platz OSSV Kamenz 120.600m
3. Platz Post SV Görlitz 118.350m
4. Platz Poseidon Radebeul 112.850m
5. Platz SSV Hoyerswerda 112.050m
6. Platz Roßweiner SV 108.900m
7. Platz Schwimmverein 07 Annaberg 104.250m
8. Platz SSV Senftenberg 103.350m
9. Platz Wasserwacht 102.850m

Unsere Schwimmer des SSV Hoyerswerda hatten das große Glück, vom Wochenkurier neben einigen anderen sächsischen Vereinen ausgezeichnet zu werden und einen Tagesaufenthalt in Belantis zu gewinnen. Schon im Vorfeld war die Freude der Kinder darauf sehr groß und bestätigte unsere Schwimmer wieder aufs Neue in ihren sportlichen Bemühungen.

Letzten Sonntag war es dann endlich so weit. Morgens um 7 Uhr ging es in Hoyerswerda mit dem Bus los, den uns freundlicherweise Fam. Ebert finanzierte. Schon von der Autobahn aus konnte man die ersten Attraktionen sehen und gegen 9 Uhr standen unsere Kinder endlich vor dem großen Tor des Vergnügungsparks. Dort erwartete uns im Schlosshof ein großes Spektakel mit künstlerischen Darbietungen, Musik und guter Laune. Um 10 Uhr wurde dann feierlich das Tor zu den Karussells im Tal der Pharaonen, Land der Grafen, Prärie der Indianer etc. geöffnet und unsere Betreuer hatten Mühe, die einzelnen Gruppen zusammen zu halten. Trotz des wechselhaften Wetters sah man nur lachende Gesichter und die Jungs und Mädchen nutzten das vielfältige Angebot bis zur Abfahrt gegen 16 Uhr voll aus. Es hat allen großen Spaß gemacht und neben Bauchkribbeln unseren Kindern auch Geschick und Teamgeist abverlangt. Allen Betreuern und Sponsoren möchten wir aufs herzlichste Danke für diesen ereignisreichen Tag sagen.

D. Schneider, SSV Hoyerswerda

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Oliver Schmalz vom SSV Hoyerswerda ist ein recht schneller Schwimmer. 2001 zum Beispiel wurde er beim Sundschwimmen von Altefähr auf Rügen nach Stralsund Dritter, voriges Jahr belegte er unter 947 Startern Platz 25.  

"Die Kunst ist nicht, Erster zu werden, sondern Letzter", lächelte der 24-Jährige am Sonnabend nach seiner achten Sundquerung. Er hat es nicht geschafft. Obwohl er sich wirklich nicht gerade beeilt hat, die 2300 Meter zu bewältigen und dafür dreimal so lange brauchte wie sonst, hatte er keine Chance. Es reichte trotz "Kinderkraul" und "Treibenlassens" nur für den vorletzten Platz. "Das ist schon eine kuriose Geschichte", findet der junge Mann und meint damit Margot Schmidt aus Düsseldorf. Sie ist 83 Jahre alt und seit 2002 auf den letzten Platz abonniert. Einige der Hoyerswerdaer finden, es werde zu viel Rummel um die Seniorin gemacht. "Es ist unfair, dass sie so zu Werbezwecken verwendet wird", findet zum Beispiel Eric Nickol. Der 16-Jährige ist vor zwei Jahren mit seinen Eltern aus Hoyerswerda gen Westen gezogen, schwimmt jetzt für die Wasserfreunde Lüdenscheid und trifft sich trotzdem noch mit seinen früheren Vereins-Kameraden in Stralsund. Als er am Sonnabend im dortigen Strandbad am Ziel stehen konnte, holte er eine Sachsen-Fahne aus der Dreiviertel-Badehose, legte sie um seine Schultern und kletterte so die Treppe zum Strand hinauf. Begründung: Er sei immer noch stolz auf seine Heimat. "Das wird zu sehr hochgespielt", sagt er hingegen über Margot Schmidt, von der berichtet wird, sie würde in Altefähr immer als letzte ins Wasser gehen. "Für Leute wie mich ist das schon sehr interessant", sagt dagegen Madlen Müller über die Düsseldorferin. Die 21-Jährige wagte sich beim 45. Sundschwimmen nämlich ebenso wie Manja Klauschenz, Susan Steudtemann und Marwin Paul zum ersten Mal ins dieses Jahr mit 23 Grad Celsius angenehm warme Wasser. Tilo Schmidt, der am Sonnabend zum achten Mal dabei war, hat nach bestandener Glasveredler-Prüfung sogar auf seine Gesellenfeier verzichtet. "Das ist wie Weihnachten", sagt Peter-Paul Heym. Er absolvierte nun das zehnte Sundschwimmen, ebenso wie Andreas Frank (33). Der sagt, es gebe gute Gründe dafür, auf Rügen ins Wasser zu gehen und dann gemeinsam mit tausend anderen Menschen zum Festland zu schwimmen: "Das schwankt irgendwie zwischen Selbstbestätigung, Verrücktheit und Spaß." Nur eines mag Frank nicht so gern hören, nämlich den Namen von Margot Schmidt. "Das reinste Schmidt-Schwimmen", schimpfte er. Oliver Schmalz sieht das dagegen etwas differenzierter. Er ist gut 2000 Meter hinter der Seniorin hergeschwommen und sagt: "Respekt vor der sportlichen Leistung!" 1 Stunde und 42 Minuten hat sie es im Wasser ausgehalten, über das Schmalz sagt: "Zum Schluss ging die Quälerei los. Ich habe gefroren und hatte Krämpfe in Fingern sowie Füßen. Das war ein Ding der Unmöglichkeit." Also beeilte sich der 24-Jährige dann lieber doch und kam 14 Minuten vor Frau Schmidt ins Ziel.

Text von Mirko Kolodziej, Lausitzer Rundschau, 07.07.2009

Insgesamt 20 aktive Schwimmer des SSV Hoyerswerda im Kinder- und Jugendbereich kämpften am 25./26.04.09 mit 116 Starts in 14 Wettkampfstrecken um die Meisterschaft. 194 Entscheidungen wurden in den einzelnen Altersklassen ausgetragen - davon konnten insgesamt 33 Entscheidungen von SSV-Schwimmern gewonnen werden.

Die erfolgreichste Schwimmerin des SSV Hoyerswerda, Sophie Kochta (JG 99), stand 3 mal auf dem Podest (2. Platz in 50m Schmetterling und zwei 3. Plätze in 100m Freistil und 50 Brust). Von den Männern konnten Henry Gelardi (JG 89) mit zwei 1. Plätzen, zwei 2. Plätzen und einem 3. Platz und Christian Haase (JG 92) mit einem 2. und einem 3. Platz das Treppchen besteigen. Hervorragend auch die Leistungen der jüngeren Sportler. Über 100 Meter Schmetterling schwamm Robert Kanow (JG 98) in einer Zeit von 01:35,40 min persönliche Bestzeit und erkämpfte damit eine Bronzemedaille in seiner Altersklasse. Auch alle anderen Sportler des Hoyerswerdaer Schwimmvereins konnten persönliche Bestzeiten erzielen und gute Ergebnisse vorweisen. Herzlichen Glückwunsch! D. Schneider

Aufgrund der letzten Kreisreform konnten die Schwimmer des SSV Hoyerswerda in diesem Jahr am jährlichen Kreis-Kinder-und Jugendsportfest in Kamenz teilnehmen. Dem Kamenzer und Bautzener Schwimmverein traten 32 Sportler aus Hoyerswerda entgegen und lieferten spannende Kämpfe. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Obwohl der SSV Hoyerswerda den anderen Vereinen zahlenmäßig weit unterlegen war – gegenüber dem gastgebendem Verein startete Hoyerswerda mit nur halb so vielen Startern und Starts – erzielte Hoyerswerda nur 4 Medaillenplätze weniger als der OSSV Kamenz. Insgesamt holten unsere Schwimmer 40 x Gold, 25 x Silber und 20 x Bronze. Beachtenswert sind hier die Leistungen der Sportler Emely Handretschk (Jg. 96), Katrin Wagner (Jg. 96), Sophie Kochta (Jg. 99), Philipp Kochta (Jg. 97) und Marvin Drescher (Jg. 99), welche in jeder zu schwimmenden Disziplin Gold erkämpften. Aber auch alle anderen erzielten tolle Plätze, was wiederum zu Höchstleistungen motivierte. Mehrfach konnten persönliche Bestzeiten erzielt werden, und fast alle Kinder des SSV Hoyerswerda fuhren nach diesem erfolgreichen Wettkampftag mit mehreren Medaillen nach Hause. D. Schneider

Am vergangenen Wochenende nahmen über 200 Sportler am Start in den Frühling teil. Den traditionellen Supersprint gewann bei den Damen Elisa Mattheschke vom gastgebenden SSV Hoyerswerda. Bei den Herren konnte sich Tristan Gräfe vom OSSV Kamenz durchsetzen.

Roy Tobis vom SSV Hoyerswerda hat vom 08.09. bis 15.09. erfolgreich an den Paralympics in Peking teilgenommen. Roy hat bei allen vier Einzelstarts das Finale erreicht. In Vor- und Endläufen ist Roy insgesamt sechsmal deutschen Rekord geschwommen. Weiterhin wurde Roy in zwei Staffeln eingesetzt, die jeweils deutschen Rekord geschwommen sind. Hier die Ergebnisse.
08.09.2008 - 100m Schmetterling
Platz 5 Vorlauf 1:00,18 Neuer Deutscher Rekord
Platz 8 Endlauf 1:00,65  
 
09.09.2008 - 100m Freistil
Platz 7 Vorlauf 0:55,55  
Platz 6 Endlauf 0:55,07 Neuer Deutscher Rekord
 
10.09.2008 - 4x100m Freistil-Staffel
Swen Michaelis, Nikolai Willig, Roy Tobis, Lucas Ludwig
Platz 7 Endlauf 4:04,45 Neuer Deutscher Rekord
 
13.09.2008 - 100m Rücken
Platz 7 Vorlauf 1:04,63 Neuer Deutscher Rekord
Platz 6 Endlauf 1:03,88 Neuer Deutscher Rekord
 
14.09.2008 - 50m Freistil
Platz 8 Vorlauf 0:25,21 Neuer Deutscher Rekord
Platz 6 Endlauf 0:25,04 Neuer Deutscher Rekord
 
15.09.2008 - 4x100m Lagen-Staffel
Swen Michaelis, Christoph Weber, Roy Tobis, Nikolai Willig
Platz 9 Vorlauf 4:42,48 Neuer Deutscher Rekord

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Die Ergebnisse des 10. Hoyerswerdaer 24-Stunden-Schwimmen

Platz Mannschaft Strecke
Sieger Dresdner SC 127.000m
2. Platz Post SV Görlitz 118.400m
3. Platz SC Poseidon Radebeul 113.000m
4. Platz Roßweiner Schwimmverein 110.950m
5. Platz OSSV Kamenz 109.950m
6. Platz SSV Hoyerswerda 109.850m
7. Platz Startgemeinschaft Erzgebirge 105.950m
8. Platz Wasserwacht 103.050m
9. Platz SSV Senftenberg 101.550m
10. Platz Potsdamer SV 99.500m

Im Supersprint der Damen konnte sich Kristin Schiemenz im Finale gegen Jenny Wachsmuth durchsetzen. Bei den Herren hat Erik Brettschneider das Finale gegen Henry Gelardi für sich entschieden

Von Mirko Kolodziej, Sächsische Zeitung 23.11.2007
Roy Tobis, Andreas Frank, Peter-Paul Heym und Jan Miroslaw (von oben Mitte nach unten) holten in Chemnitz zwei Mal Gold. Foto: SSV Hoyerswerda[/caption] Chemnitz/Hoyerswerda. Das Wort „krass“ ist aus dem Munde eines 17-Jährigen ein Lob. Roy Tobis vom Schwimmsportverein Hoyerswerda (SSV) ist 17 und sagt über seinen Vereinskameraden Andreas Frank: „Nur zwei Sekunden unter seiner Bestzeit ist schon krass.“ Er spricht über die Deutsche Kurzbahnmeisterschaft der Behinderten in Chemnitz, bei der er, Andreas Frank, Jan Miroslaw und Peter-Paul Heym zwei Deutsche Meistertitel holten. In der 4×50-Meter-Lagen-Staffel verwiesen die vier den BV Leipzig und den MTV Köln auf die Plätze. Über 4×50 Meter Freistil gingen die Ränge zwei und drei an den BV Leipzig und den BVSV Nürnberg. Zwar sagt SSV-Trainer Jan Frobart, er habe gewusst, dass seine Vereinskollegen mit Medaillen zurückkommen würden, doch deren Freude macht klar: So ganz zu erwarten waren diese beiden Titel nun nicht. Der 24-jährige Peter-Paul Heym sagt, die letzte Behinderten-Staffel des SSV, an die er sich überhaupt erinnern könne, sei im Jahr 2000 gestartet. Zudem ist es so, dass der 32 Jahre alte Andreas Frank zwar mehrfacher Staffel-Europa-und Weltmeister ist, aber seit 2002 fast ausschließlich als Trainer fungiert. „Und dann springt er zwei Mal ins Wasser und wir werden Deutscher Meister. Solche Momente gibt es nicht oft“, sagt Peter-Paul Heym. Auch er selbst trainiert nicht mehr ganz so hart wie früher, seitdem er in Halle Bioinformatik studiert. Zwar kann er auch dort in die Halle, schwimmt aber allein: „Und wenn kein Trainer dasteht, hörst du halt auf, wenn es weh tut.“  
Jan Miroslaw sagt schmunzelnd, in Chemnitz sei ein „All-Star-Team“ am Start gewesen. Er selbst ist 34 und fährt zwar demnächst zu den offenen walisischen Meisterschaften nach Swansea. Doch auch bei ihm ist absehbar, dass er kürzer treten wird. Nächstes Jahr fängt er nämlich seine orthopädische Meisterausbildung an. Die Hoffnungen des SSV ruhen nun also auf Roy Tobis, der vor einem Jahr mit Jan Miroslaw bei der Weltmeisterschaft in Südafrika war. Andreas Frank jedenfalls will keinesfalls wieder zum Training ins Wasser. Er sagt, das jährliche Sundschwimmen vor Rügen reiche als regelmäßiger Wettkampf. „Nach den zwei Starts in Chemnitz war ich fast tot“, lächelt er. Eigentlich habe er nur seinem Unterbewusstsein einen Gefallen tun wollen. Ab und zu habe er nämlich nachts von einer Wettkampfteilnahme geträumt.
Von Mirko Kolodziej, Sächsische Zeitung 24.01.2008
Zurück in die Sonne geht es am Sonntag für eine brasilianische Austauschschülerin. Ihr Landsmann bleibt noch in Hoyerswerda.
Für morgen hat Leticia Ferreira de Souza ihre neuen Freunde zur Abschiedsfete eingeladen. Am Sonntag geht das Flugzeug zurück in ihre brasilianische Heimat; dorthin, wo momentan Sommer ist und es deswegen das gibt, was das Mädchen in den letzten Wochen am meisten vermisst hat: "Mir fehlt Sonne!"Die 16-Jährige aus São Carlos im Bundesstaat São Paulo lernte über den Schüler-Austausch-Verein Nacel Open Door knapp ein halbes Jahr lang am Hoyerswerdaer Lessing-Gymnasium, lebte während dieser Zeit bei einer Gastfamilie in Weißkollm und traf hier in Hoyerswerda eher zufällig auf Gustavo Ziemath. Zuhause ist der 17-Jährige ein paar hundert Kilometer südlich von Sâo Carlos, nämlich in Joinville im Bundesstaat Santa Catarina. Viele Menschen in der Stadt unweit des südlichen Atlantik sind deutscher Abstammung. Gustavos Urgroßvater etwa wanderte aus Breslau, dem heutigen Wroclaw in der polnischen Republik, aus. Der umgekehrte Weg Sein Urenkel nahm im Sommer mit Hilfe der Organisation Rotary International den umgekehrten Weg, lernt seitdem für ein Jahr am Christlichen Gymnasium Johanneum, lebt bei einer Gastfamilie in Neuwiese und hat sich als passionierter Schwimmer dem Schwimmsportverein Hoyerswerda angeschlossen: "Das sind inzwischen meine Freunde." Brasilien hat 178 Millionen Einwohner. Leticia und Gustavo sind nicht die ersten, die Hoyerswerda besuchen. Bis zum Sommer etwa lernte Rodrigo Augusto Folegatti am Johanneum und 2005 war Camila Campos Austauschschülerin am Léon-Foucault-Gymnasium. Erzählt man Gustavo und Leticia davon und fragt nach Gründen, zucken sie ein wenig ratlos die Schultern. So richtig ausgesucht haben sie sich Hoyerswerda nicht. Ihre Austauschorganisationen haben sie in die Lausitz geschickt. Keine Sorge wurde wahr "Die Menschen hier sind viel netter, als ich befürchtet hatte", sagt Gustavo und Leticia berichtet, keine ihrer Sorgen habe sich bewahrheitet: "Ich hatte Angst vor allem, vor den Leuten und der Schule zum Beispiel." Nun lobt sie europäischen Ketchup, Milka-Schokolade, ihre Gastfamilie und ihre Schule. Eigentlich ist ?loben? ein zu schwaches Wort. Leticia schwärmt. Und manche schwärmen zurück. Inge Bormann ist Lehrerin am Lessing-Gymnasium. So, wie sie mit Leticia umgeht, könnte man denken, die beiden seien Schwestern oder zumindest ein Leben lang befreundet. Die Pädagogin erzählt begeistert, dass Leticia sich in der Theatergruppe und beim Jazzdance engagiert habe: "Sie hat alles mitgenommen, was ging." Alles außer Niederbayrisch Das Mädchen war sogar mit an der Lessing-Partnerschule in Pocking. Dort spricht man niederbayerisch. "Ich habe kein Wort verstanden", lacht Leticia, die seit drei Jahren privaten Deutsch-Unterricht nimmt. Sie begründet das unter anderem mit ihrem Interesse an deutscher Geschichte. Sie wird wohl ihr Leben lang auch nicht vergessen, dass sie in Weißkollm die erste Begegnung mit echtem Schnee hatte. Im Schlafanzug lief sie in den Garten: "Das war so magic." Daheim ist jetzt Sommer mit 28 bis 30 Grad. In Gustavos Heimatstadt werden es winters höchstens drei Grad. Plus! Man wäre eigentlich ganz gern dabei, wenn er jetzt mit dem Johanneum ins Skilager fährt. Adeuzinho, Leticia, alô, Gustavo! = Portugiesisch für Auf Wiedersehen (tschüß), Leticia; hallo, Gustavo. In Brasilien wird auch Spanisch gesprochen, die bevorzugte Sprache ist jedoch das für vornehmer (und melodischer) gehaltene Portugiesisch. Spanisch hieße die Formel etwa "Hasta luego, Leticia; hola, Gustavo!"

Von Mirko Kolodziej, Sächsische Zeitung 26.11.2007

Lisa Gierth ist neun Jahre jung und war am Wochenende unter den 150 Startern beim 3. Schwimm-Meeting des SSV Hoyerswerda. Foto: Mirko Kolodziej[/caption] Hoyerswerda. Gleich kiloweise Edelmetall hat der Schwimmsportverein Hoyerswerda am Wochenende im Lausitzbad bei seinem dritten Schwimm-Meeting vergeben. „Das waren 250 Medaillensätze, also 750 Medaillen“, sagte Vereinschef Jan Frobart, als gestern der zweitägige Wettkampf vorbei war, zu dem elf Vereine aus Sachsen, Brandenburg und Bremen mehr als 150 Schwimmer gemeldet hatten.Vier der Medaillen konnte die neunjährige Lisa Gierth in den WK II mit nach Hause nehmen. Es gibt dort schon eine Kiste für solche Trophäen. „Das meiste darin ist Silber“, erklärt das Mädchen, das mit fünf schwimmen gelernt hat und seit zwei Jahren SSV-Mitglied ist. Vorher hat sich Lisa schon beim Geräteturnen versucht: „Aber da taten mir immer die Knie so weh.“  
„Sie ist sehr begabt“, sagt SSV-Trainerin Petra Zickler über Lisa und kann das auch mit einem Beispiel belegen. Erst vor ein paar Tagen hat sie Lisas Trainingsgruppe die tiefe Wende fürs Rückenschwimmen beigebracht. Das Mädchen hat damit keinerlei Probleme: „Bei der Leiter dreht man sich auf den Bauch, macht eine Rolle, schwimmt erst Delphin- und dann Rückenbeine.“ Das führte am Wochenende zu Gold über 50 sowie über 200 Meter Rücken. Lisa hat zwar noch keine Ahnung, wo Essen liegt, doch genau dort hat zeitgleich mit dem Meeting SSV-Schwimmerin Kristin Schiemenz bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Finale über 200 Meter Rücken Platz fünf erreicht. Schon im Vorlauf war die 18-Jährige nur wenig langsamer als Cathleen Rund, die Europameisterin von 1997. Über die Halb- und Vierteldistanz schwamm die Zeißigerin knapp an den Finals vorbei. Petra Zickler sagt, Talente wie Lisa habe der SSV derzeit bestimmt zwanzig. Aber dass es eines der Kinder wie Kristin Schiemenz in die deutsche Spitze schaffen wird, bezweifelt sie doch: „Wir konnten das Niveau nach der Schließung der Schwimmhalle im WK IX noch eine Weile halten. Aber hier im Lausitzbad ist mit nur noch zwei, drei Mal Training pro Woche nicht so viel Leistung drin.“ Zudem hat sie beobachtet, dass das Zielbewusstsein ihrer heutigen Schützlinge mit dem der Vorgänger nicht immer mithält. Lisa, die ihr bestes Resultat mit 47,64 Sekunden über 50 Meter Rücken erzielte, schielt eigentlich auf eine Fußballer-Laufbahn: „Da kann man mehr rennen.“ Aber immerhin trägt sie schon eine Badekappe mit aufgedruckter deutscher Fahne. So etwas ist normalerweise bei internationalen Wettkämpfen üblich. Am Samstag war das Mädchen damit die erste am Startblock, bevor es über die 200 Meter Freistil gehen sollte. Gute vier Minuten später stieg Lisa aus dem Wasser und atmete schwer. Sie sah erschöpft aus. Auf die Frage, wie es war, holte das Kind sehr tief Luft und antwortete: „Schön!“ Das ist ein Argument. Dass man beim Fußball an einem Wochenende kaum vier Medaillen gewinnen dürfte, ist auch eines. Erfolgreichste SSV-Starter: Marvin Drescher (10×Gold), Tim Schoradt (8×G und 2×S), Emely Handretschk (7×G, 1×S, 1×B), Charlotte Blenk (6×G, 3×S), Linda Günzel (1×G, 4×S, 4×B), Robert Kanow (8×S, 1×B), Elisa Mattheschke (4×G, 4×S), Susann Haase (3×G, 3×S, 2×B), Christian Haase (7×G), Lukas Thiem (4×G, 2×S, 1×B), Jennifer Lehmann (3×G, 2×S, 2×B), Pia Heinrich (1×G, 6×B), Jonas Eberth (4×S, 3×B)
 
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Frank Brosius aus Weißwasser berichtet von polnischen und deutschen Rettungsschwimmern, die beim 24-Stunden-Schwimmen in Hoyerswerda erfolgreich waren, Sächsische Zeitung 22.09.2007
Die Kameraden der polnischen WOPR und der Wasserwacht mit ihrem ganz persönlichen Hauptgewinn: einer Schokoladentorte. Foto: privat[/caption] Es begann wie immer: Etwa einen Monat vor dem 24-Stunden-Schwimmen in Hoyerswerda am vergangenen Wochenende, setzte sich Sabine Littwin an ihren PC, um einen Plan zu erstellen, wer zu welcher Zeit schwimmen sollte, und wie jedes Jahr zweifelte sie: „Wir sind noch nicht genug Starter.“
Da kamen die 15 Kameraden aus dem polnischen Zary wie gerufen. Sie unterstützten die Rettungsschwimmer der Wasserwachten aus Boxberg, Dresden, Hoyerswerda und Weißwasser bei ihrer Mission, erneut die 100-Kilometer-Marke zu knacken.  
Am Sonntag, um 10.57 Uhr, hieß es dann: „Mission abgeschlossen!“ Seit 11 Uhr des Vortages war kontinuierlich einer der Rettungsschwimmer im Wasser und zählte sprichwörtlich die Kacheln im 25-Meter-Becken des Lausitz-Bades Hoyerswerda. Am Ende dieses Marathonwettkampfes standen für die Wasserretter 100.200 Meter zu Buche. Wer nicht gerade im Wasser aktiv war, der suchte jede Möglichkeit, seinen Körper zu schonen, sei es im Whirlpool, in der Sauna oder einfach nur unter der warmen Dusche. Für die Nacht standen den Rettungsschwimmern der verschiedenen Ortsgruppen ein Zelt und Feldbetten der Katastrophenschützer des DRK-Kreisverbandes Weißwasser e. V. zur Verfügung. Für deren Unterstützung wird an dieser Stelle noch einmal gedankt. Ein ganz großes Lob geht an den Ausrichter des 24-Stunden-Schwimmens, den SSV Hoyerswerda. Die Mitglieder um Jan Frobart schaffen es jedes Jahr wieder (nun zum neunten Mal), diesen Wettkampf zu einem gelungenen Ereignis zu machen. Die größte Freude bereitete den Rettungsschwimmern aber ein Auszubildender des Gastronomiebereiches im Lausitzbad. Er hatte eine Schoko-Creme-Torte für den Zehntplatzierten gebacken. Da dieser bei der Siegerehrung nicht anwesend war, wurde die Torte kurzerhand denen gegeben, die keine Sportschwimmer sind – den Rettungsschwimmern der polnischen WOPR und der Wasserwacht.

Am vergangenen Wochenende hat der Potsdamer SV das 9. Hoyerswerdaer 24-Stunden-Schwimmen gewonnen. Platz 2 belegte der Gastgeber, der Post SV Görlitz erschwamm sich den dritten Platz. Das Protokoll sowie Fotos von der Veranstaltung kommen in Kürze.

Vom 27.08.2007 bis zum 02.09.2007 fanden im slowenischen Kranj die XI. Masters-Europameisterschaften im Schwimmen statt. Neben den Schwimmwettbewerben fanden auch Wettkämpfe im Synchronschwimmen und Wasserspringen statt. Startberechtigt sind dort alle Schwimmer, die 25 Jahre oder älter sind und die vorgegebenen Pflichtzeiten erfüllen. Unter den 3846 Startern aus 32 Ländern waren mit Sabine Littwin, die zum ersten Mal an einer solchen Veranstaltung teilnahm, Jan Frobart, Frank-Dieter Noack und Frank Plamann auch 4 Sportler für den SSV Hoyerswerda am Start.Nach der Eröffnungsfeier am Montag begannen am Dienstag die Schwimmwettbewerbe. Hier waren die vier Starter mit ihren Ergebnissen im Allgemeinen recht zufrieden. Da das Belegen von Spitzenplätzen aber ohnehin unrealistisch war, war es auch nicht so schlimm unter den selbst gesteckten Erwartungen zu bleiben. Die Zeit nach den Wettkämpfen wurde zur Erkundung der Umgebung genutzt. Neben dem Besuch der Tropfsteinhöhle von Postojna ist auch der Ausflug in die Hauptstadt Ljubljana in bleibender Erinnerung geblieben. Nach einer längeren Tour durch die Stadt wollten die vier zum Auto zurückkehren. Allerdings war an dem Platz, wo sie geparkt hatten, kein Auto mehr. Nach einem Telefonat mit der Polizei war klar, dass das Auto abgeschleppt worden war. Wesentlich abenteuerlicher war dann der Anruf beim Abschleppunternehmen. Dort sprach man etwa so gut Deutsch oder Englisch wie die vier Slowenisch. Also mussten sie erstmal einen Einheimischen suchen, der mit dem Abschleppunternehmen sprach. Das war aber recht einfach, so dass wir unser Auto noch pünktlich zurück war. Abschleppen ist in Slowenien im Vergleich zu Deutschland glücklicherweise verhältnismäßig günstig... Beim großen Finale, dem Freiwasserschwimmen im See von Bled, den wir vom Hotel aus im Blick hatten, gingen am letzten Wettkampftag noch einmal Jan Frobart und Frank Plamann an den Start. In glasklarem und 22 Grad warmem Wasser waren fünf Kilometer zu absolvieren. Jan Frobart bewältigte die Strecke in 1h 15min und belegte in seiner Alterklasse Platz 17, Frank Plamann benötigte 1h 23 Minuten wurde in seiner Altersklasse 37. Die nächsten Europameisterschaften finden dann in 2 Jahren in Cádiz an der spanischen Südküste statt. (fp)
Ergebnisse im Einzelnen: Sabine Littwin: 50m Freistil: 0:38,53 (Platz 23) Jan Frobart: 50m Brust: 0:34,94 (Platz 22) 100m Brust: 1:19,48 (Platz 23) 100m Freistil: 1:04,01 (Platz 40) 200m Brust: 2:59,80 (Platz 16) 50m Freistil: 0:28,59 (Platz 46) Freiwasser: 1:15:08,21 (Platz 17) Frank-Dieter Noack: 50m Brust: 0:41,05 (Platz 35) 100m Brust: 1:31,11 (Platz 31) 200m Brust: 3:29,21 (Platz 25) Frank Plamann: 200m Lagen: 2:44,51 (Platz 25) 50m Brust: 0:34,46 (Platz 25) 100m Brust: 1:19,86 (Platz 27) 200m Brust: 2:55,21 (Platz 17) Freiwasser: 1:23:00,21 (Platz 37)
Eine Dörgenhausenerin macht in den USA Furore und verhilft einer Schule in Erie zum Besten-Status.
Wo sie das letzte Jahr verbracht hat, kann Dörte Schenk nicht verbergen: Spricht die 17-Jährige von der Schwimmart Delphin, dann sagt sie „fly“. Die Dörgenhausenerin ist gerade aus Erie zurückgekommen – der 100000-Einwohner-Stadt am gleichnamigen See im US-Bundesstaat Pennsylvania. Sie hat dort die McDowell-High-School besucht und war Mitglied im schuleigenen Schwimmteam.  
Der perfekte Zufall Es war der perfekte Zufall, dass die Schule über eine solche Mannschaft verfügt, denn Dörte Schenk ist seit frühester Kindheit Schwimmerin, startet normalerweise für den SSV Hoyerswerda. „Keine Ahnung, was ich gemacht hätte, wenn Schwimmen nicht im Angebot gewesen wäre. Volleyballfan bin ich nicht so“, sagt die junge Frau und erklärt, dass sie auch Football und Baseball eher langweilig findet. Dennoch war sie bei Schulspielen dabei und lobt das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schüler, deren Teams unabhängig von der Sportart nach der Legende von Odysseus’ Belagerungs-Holzpferd „Trojans“ heißen: „Unsere Farben sind Weiß und Blau.“ Yards oder Meter? Beim SSV trainiert Dörte Schenk dreimal wöchentlich im Lausitzbad. Dazu kommt einmal Athletik-Training. Es ist also kein Wunder, wenn sie berichtet, die Wettkampfvorbereitung im US-amerikanischen „Keystone State“ sei während der von November bis März dauernden Schwimmsaison wesentlich härter gewesen: „Training war montags bis freitags nach der Schule jeweils von drei bis fünf. Danach war noch Krafttraining.“ Den durch die härtere Gangart erzielten Geschwindigkeitszuwachs richtig zu bemessen, ist rein mathematisch gar nicht so leicht. Dörte Schenk muss dazu erst umrechnen, denn: „...ich bin ja nur Yards geschwommen, keine Meter.“ Das bedeutet, dass eine normale Bahn nicht 25 Meter lang ist, sondern nur 22,86 Meter. Es lässt sich aber dennoch abschätzen, dass Dörtes Training nicht umsonst war. Bei den Districts, den Meisterschaften der „Pennsylvania Interscholastic Athletic Association“, erreichte sie über 100 Yard Freistil und 100 Yard Delphin jeweils sechste Plätze und hat das auch schriftlich auf zwei formschönen Holztäfelchen: „Ich fand’s cool, etwas mit nach Hause nehmen zu können. Das hatte ich nicht erwartet.“ Ihre Mädchenmannschaft belegte bei den Districts übrigens Platz eins, genau wie in der Schwimm-Liga der Schulen von Erie. Und darüber scheint sich Dörte fast noch ein wenig mehr zu freuen als über ihre persönlichen Erfolge: „Ich will ja nicht angeben, aber wir waren die beste Schule in der Region.“ Gegenbesuch ist angesagt Ganz klar, dass die 17Jährige die Jacke mit der Aufschrift „McDowell“ nun mit sehr viel Stolz durch Hoyerswerda trägt. Und es könnte durchaus sein, dass die Jacken wieder Gesellschaft bekommen. Catlin und Stephanie aus dem „Trojans“-Schwimm-Team haben nämlich angekündigt, Dörte hier besuchen zu wollen.

Von Mirko Kolodziej, Sächsische Zeitung 10.07.2007

Sundschwimm-Neuling Elisa Mattheschke und Routinier Frank-Dieter Noack waren am Sonnabend unter den insgesamt 916 Startern. Foto: Mirko Kolodziej[/caption] Stralsund. Frank-Dieter Noack wäre am Sonnabend auch die 2,3 Kilometer von Rügen nach Stralsund geschwommen. „Ist eben keine Badeveranstaltung“, sagt das 49-jährige Mitglied des Schwimmsportvereins Hoyerswerda (SSV). Aber die Ausrichter des 43. Sundschwimmens hatten anders entschieden. Die Wellen waren dermaßen hoch, dass es lediglich einen 1500 Meter langen Rundkurs vor der Hansestadt gab. Also mussten die Busse, die die Sportler nach Rügen bringen sollten, kurzfristig wieder umkehren. Zudem gab es dann in Stralsund einen etwas chaotischen Start. Jeder schwamm irgendwie los, wann er wollte. Frank-Dieter Noack hat das schon „sortierter“ erlebt. Der Lautaer startete immerhin zum 17. Mal bei einem Sundschwimmen und ist damit diesbezüglich der erfahrenste SSV-Athlet: „Das ist durch Strömung, Wind und Wassertemperatur etwas ganz anderes als in der Schwimmhalle. Und wenn unterwegs die Arme müde werden, fragt man sich, warum man sich das eigentlich antut.“  
Seine Vereinskollegin Elisa Mattheschke aus Wittichenau hat da so eine Ahnung: „Man kann testen, wie lange man in kaltem Wasser aushält“, meint die 13 Jahre alte Foucault-Gymnasiastin, die sich am Sonnabend zum ersten Mal in den Strelasund wagte. Sie hätte auch gut und gerne nur das 600 Meter lange Kindersundschwimmen bestreiten können. Jedoch verließ sie sich lieber auf den Rat der Vereinskameraden, die schon Sund-Erfahrung hatten: „Die sagten, das macht Spaß.“ Frank-Dieter Noack würde das unterschreiben, sieht die Sache aber differenziert: „In den Wellen braucht es einen ganz anderen Schwimmstil, eine andere Technik. In der Halle würde mich damit jeder Trainer aus dem Wasser ziehen.“ 17 Grad Wassertemperatur Er muss das wissen. Immerhin hat er schon vor 43 Jahren beim ASV Kamenz mit dem Schwimmen begonnen. Elisa dagegen trainiert erst fünf Jahre und sagt, sie sei eigentlich keine Langstrecklerin. Deshalb waren die Gefühle vor der Premiere zwiespältiger Natur: „Im Bus war ich ein bisschen aufgeregt. Als es dann hieß, dass das Schwimmen ausfällt, war ich enttäuscht. Und dann war ich ganz froh über die verkürzte Strecke. Zum Ausprobieren war das gut so.“ Das von ihren Freunden Elli genannte Mädchen kam als 157. aus dem Wasser. Knapp zweieinhalb Minuten später konnte Frank-Dieter Noack sich als 262. sein gelbes Finisher-Handtuch über die Schultern legen lassen. „Tolle Leistung“, sagt er mit Blick auf die 19:47 Minuten, die Elisa für die 1500 Meter im 17 Grad kalten Salzwasser benötigt hat. Er selbst will so lange an die Ostsee fahren, wie es geht. Die älteste Sundschwimmerin, Margot Schmidt aus Düsseldorf, zählt schon 80 Jahre. Hoyerswerdaer: Christian Haase (15) 18:35min., Susann Haase(20)19:15, Elisa Mattheschke (13) 19:47, Christian Litwiakow (50) 20:36, Peter Jurischka (18) 21:21, Johannes Koch (19) 22:10, Frank-Dieter Noack (49) 22:11, Andrea Brock (30) 22:31, Eric Nickol (14) 24:42, Dörte Schenk (17) 25:28, Peter-Paul Heym (23) 26:40, Julia Schiemenz (20) 26:50, Oliver Schmalz (22) 26:51, Marilyn Wenk (20) 27:50, Frank Plamann (31) 28:33, Jan Miroslaw (34) 31:31, Maik Schulz (22) 31:55, Hagen Linke (34) 36:13, Andreas Frank (31) 47:44, Henry Gelardi (17) 51:47, Jan Frobart(35) 51:59
Am 11. Dezember fand in Marienberg der 10. Erzgebirgs-Schwimmcup statt, bei dem Sportler unseres Vereins das zweite Mal an den Start gingen. Aufgrund des weiten Wegs und der damit verbundenen langen Fahrt, war der Treff schon um 5.15 Uhr. Das große Freizeitbad „Aqua Marien“ mit nur 4 25-m-Bahnen war gut gefüllt. Mit 11 Teilnehmern gehörten wir eher zu den kleineren Vereinen und haben dafür erfolgreich abgeschnitten. Für einige war es der erste Wettkampf mit Einstart-Regel. Charlotte Blenk (’96) war so aufgeregt, dass sie bereits vor dem Startsignal loslegen wollte und deshalb zweimal disqualifiziert wurde. Beim dritten Start sprang dann aber doch erfreulicherweise eine Silbermedaille auf 50m Brustschwimmen heraus. [nggallery id=5] Es wurden an diesem Tag besonders viele gute Bestzeiten geschwommen. Philipp Schneider (’97) gehörte auch dazu, er hatte nur leider das Pech mit bis zu 2 Jahre älteren Sportlern zusammengewertet zu werden. Unsere Mix-Staffel über 4x50 Lagen erreichte den 3. Platz. Weitere Medaillengewinner waren Elisa Matteschke (’93), Stefan Rosenbach (’95), Eric Nickol (’93), Christian Haase (’92). Die späte Heimfahrt bei viel Nebel haben alle gut überstanden und waren am nächsten Tag zu unseren Offenen Vereinsmeisterschaften schon wieder früh im Lausitzbad.
Von Mirko Kolodziej, Sächsische Zeitung 17.04.2007

Kristin Schiemenz stand in Berlin zwei Mal im Finale.

Zum Ende der 119. Deutschen Schwimm-Meisterschaften im Berliner Europasportpark legte Trainerin Eva Herbst ihrem Schützling Kristin Schiemenz den Arm um die Schulter und meinte: „Ich bin ein bisschen zufrieden.“ Die 18-Jährige aus Zeißig stimmte zu: „Die Platzierungen waren in Ordnung, die Zeiten allerdings etwas langsam. Aber ich war auch lange krank.“Nach dem Trainingslager im Herbst in 2000 Metern Höhe im mexikanischen San Luis Potosi ging es ganz gut vorwärts. Bei den Deutschen Wintermeisterschaften in Hannover wurde Kristin Schiemenz im Finale über 200 Meter Rücken Achte, über die halbe Distanz Siebte. Sie schwamm nach und nach immer schneller, bis im März ein Virus zuschlug. „Vier Wochen konnte ich nicht trainieren“, sagt die Schwimmerin: „Und mit jeder Woche gehen Ausdauer, Kraft und Wassergefühl verloren.“ Doch Aufstecken ist ihre Sache nicht. Mit Bundestrainer Örjan Madsen hat Kristin Schiemenz zwar kaum zu tun, doch fühlt sie sich von seiner Kritik an den Nachwuchsstars, die jungen Schwimmer hätten nicht genügend Biss, durchaus angesprochen: „Wir heulen zu viel herum, quälen uns nicht genug.“ Starker Tobak von jemandem, der im Training schon mal 45Kilometer pro Woche schwimmt. Immerhin weiß die Zeißigerin: Ohne ausreichende Qualen droht das, was sie „Ertrinken“ nennt. Dann sind die Beine schwer, die Fähnchenleine entfernt sich nur in Zeitlupe: „Man denkt, dass man nie ankommt.“ Und Ankommen ist ihr schon als Minimalziel zu wenig. Im Juni geht es nach Dortmund zur Deutschen Jahrgangsmeisterschaft.

 

Bei den Deutsche Meisterschaften in Berlin hat Kristin Schiemenz heute in 1:05,42 über 100m Rücken den 6. Platz belegt. Bereits am Mittwoch hatte sie über 200m Rücken in 2:21,43 den gleichen Platz erreicht.

Im Supersprint der Damen gab es eine Neuauflage des Vorjahresfinales. Mandy Langer vom SC Riesa setzte sich wie auch schon im Vorjahr gegen Kristin Schiemenz vom gastgebenden SSV Hoyerswerda durch. Bei den Männern gewann Johannes Koch vom SSV Hoyerswerda das Finale gegen Benjamin Schulz vom SV Lok Görlitz. Das Protokoll gibt es rechts im Downloadbereich.

Von Mirko Kolodziej - Sächsische Zeitung, Freitag, 24.11.2006 Schwimmen. Der SSV Hoyerswerda schickt einen Routinier und einen jungen Senkrechtstarter zur WM der Behinderten. Schwimmer lieben Wasser, das nicht allzu kalt ist. Trotzdem werden Jan Miroslaw und Roy Tobis vom Schwimmsportverein Hoyerswerda (SSV) nicht in den Indischen Ozean steigen. Der 16-jährige Tobis sagt knapp: "Da herrscht akute Hai-Gefahr." Der Foucault-Schüler und sein 33 Jahre alter Vereinskollege fliegen am Sonntag aber ohnehin nicht zur Erholung nach Durban. Sie sind vielmehr unter den 550 Athleten aus 50 Ländern, die in Südafrika bei den Weltmeisterschaften der behinderten Schwimmer um Medaillen ringen. Beide werden über 100 Meter Rücken ebenso ins Wasser gehen wie über 50 und 100 Meter Freistil. Miroslaw, dem ein Bein fehlt, hat außerdem Chancen, in der 4×100-Lagen-Staffel über die Rückendistanz anzuschwimmen. Der jüngere WM-Teilnehmer aus Hoyerswerda, der einen verkümmerten Unterschenkel hat, steht für die 4×100- Meter-Freistil-Staffel parat. Roy Tobis sagt, er sei im Moment sportlich sehr gut drauf und wenig nervös: "Aber wer weiß, wie das sein wird, wenn ich im Flugzeug sitze?" Er wird immerhin zum ersten Mal zu einem Wettkampf so weit reisen. Trainer Jan Frobart erzählt, sein Schützling sei über 100 Meter Freistil inzwischen unter den Schwimmern mit Handicap deutschlandweit die Nummer zwei: "Das ist schon etwas Besonderes. Mein Ziel für ihn ist Peking. 2008 sind dort die Paralympics. Ohne Training ist das genauso wenig zu machen wie eine Weltmeisterschaft. Und so haben Tobis sowie Miroslaw in den vergangenen Monaten sieben Mal pro Woche im Lausitzbad trainiert. Miroslaw, der lächelnd meint, er sei "schon ein Schwimm-Opi", erzählt außerdem vom sommerlichen Ausdauertraining im Knappensee: "Wir sind zwischen Särchen und der Steilküste hin und her geschwommen. Das hat gute Polster gebracht." Der Routinier, der schon bei zahlreichen internationalen Wettkämpfen war, darunter den Paralympics 1992 in Barcelona, war zuletzt ein wenig unzufrieden mit sich selbst. Aber Trainer Jan Frobart beruhigt: "Von der Trainingsphase her war das in Ordnung. Die Schnelligkeit kommt im Schlusstraining mit dem Schwimmen in kurzen Intervallen." Zunächst müssen sich beide Athleten aber erst einmal auf das Wettkampfbecken einstellen, das nach internationalen Normen 50 Meter lang ist, denn, so Miroslaw: "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier." Und wegen des Trainings im nur halb so großen Lausitzbad-Bassin gibt es bei internationalen Wettbewerben schon mal den Drang, bereits nach der Hälfte zu wenden.

In der Schwimmhalle wurden wir mit Begeisterung und großen sportlichen Erwartungen empfangen. Anfangs ging es noch etwas zurückhaltend zu, aber nach ein paar Starts und ersten „Gesprächen“, die eher Pantomime ähnelten, lockerte sich die Stimmung auf und es wurde gemeinsam angefeuert. Jedoch musste in jedem Wettbewerb hart gekämpft werden, denn keinem wurde der Sieg geschenkt. In vier Stunden wurden alle Strecken absolviert. Die Siegerehrungen wurden von euphorischem Gejubel der polnischen Sportler begleitet.

Anfangs erstaunte uns das, da wir diese Emotionen von unseren Wettkämpfen nicht kannten. Aber bald ließen wir uns mitreißen. Trotz der sprachlichen Defizite entstanden Freundschaften, welche mit einem sportlichen Händedruck nach Abschluss des Wettkampftages gefestigt wurden. Die Auswertung ergab ein erfreuliches Ergebnis: neun goldene, fünf silberne und fünf bronzene Medaillen wurden mit guten Leistungen aller Hoyerswerdaer Sportler erschwommen.

Der Post SV Görlitz konnte sich am Sonntag zum insgesamt 3. Mal den Sieg beim Hoyerwerdaer 24-Stunden-Schwimmen sichern. Platz 2 belegte der gastgebende SSV Hoyerswerda, der den Sieg beim Mitternachtspokal holte. Platz 3 ging an den 1. SC Poseidon Radebeul, der zum ersten Mal in Hoyerswerda an den Start ging.

Die Ergebnisse:

Platz Mannschaft Strecke
Sieger Post SV Görlitz 114.900m
2. Platz SSV Hoyerswerda 113.750m
3. Platz 1. SC Poseidon Radebeul 107.900m
4. Platz SSV Senftenberg 105.900m
5. Platz Roßweiner Schwimmverein 102.450m
6. Platz Schwimmverein 07 Annaberg 101.300m
7. Platz OSSV Kamenz 101.250m
8. Platz Wasserwacht 100.750m
9. Platz Startgemeinschaft NOL 89.850m
10. Platz Stadt Hoyerswerda 16.650m

Die 9. Auflage wird voraussichtlich am 08. und 09. September 2007 stattfinden.

Neben dem gastgebenden SSV Hoyerswerda starten folgende Mannschaften:

  • Post SV Görlitz
  • OSSV Kamenz
  • SSV Senftenberg
  • Roßweiner SV
  • Schwimmverein 07 Annaberg
  • 1. SC Poseidon Radebeul
  • Startgemeinschaft NOL
  • Wasserwacht
  • Stadt Hoyerswerda

Sportler aus 12 Vereinen sind beim diesjährigen Wettkampf in den Frühling gestartet. Im Supersprint gingen beide Titel an den SC Riesa. Die Damenkonkurrenz gewann Mandy Langer vom SC Riesa im Finale gegen Kristin Schiemenz vom gastgebenden SSV Hoyerswerda. Bei den Männern sicherte sich ihr Klubkamerad Clemens Berner den Sieg vor Jan Böhmert von den Dresdner Delphinen.

Mit einem Rekord endete der 7. Hoyerswerdaer 24-Stunden-Wettbewerb Am Sonnabend Vormittag glich das Lausitzbad noch weit vor seiner eigentlichen Öffnungszeit einem Zigeunerlager. Während im 25m Becken Wellen brechende Wettkampfleinen vor sich hindümpelten, wurden draußen emsig Pavillons aufgebaut und Zelte hergerichtet. Auf gut 350 Leute schätzte Jan Frobart den Ameisenhaufen. Der Trainer und Vorsitzende des Schwimmsportverein Hoyerswerda war bis zum Sonntag mit seinem Klub Gastgeber des "7. Hoyerswerdaer 24-Stunden-Schwimmen". Acht weitere Vereine und eine Sammelmannschaft der Stadt traten gegeneinander an und teilten sich die fünf Bahnen. Um 15 Uhr konnte sich Jan Frobart das erste Mal von ganzem Herzen bei den vielen Helfern bedanken, die jeweils vier Stunden am Stück die Schwimmer beobachteten, auf wettkampfgerechtes Verhalten achteten und vor allem die zurückgelegten Strecken registrierten. zu diesem Zeitpunkt hatte Leipzig klar die Nase vorn und war schon 22,250 Kilometer im Wasser. Stefan Herbst, Medaillengewinner in Athen, und Franziska Gröppel, Vierte bei der Europajuniorenmeisterschaft, hatten den Vorsprung mit ausgebaut. Die Hoyerswerdaer Mannschaften lagen neun Kilometer weiter hinten auf den letzten Plätzen. Doch es waren noch 20 Stunden zu Schwimmen. Auch die Nacht hindurch. "Die Nachtstunden sind die härteste Zeit", unterstrich Jan Frobart und glaubte, den Vorsprung der Anderen nicht mehr aufholen zu können. In seinem Team sind die Starter zwei Stunden lang im Viertelstundentakt auf der Strecke, bevor sie zwei Stunden ruhe haben. Die nächste Gruppe übernimmt derweil den Job. "Das hält jeder Verein anders." Völlig ruhig sei es auf den Bahnen nie. In den folgenden Stunden zogen die Hoyerswerdaer Schwimmsportler kräftig an und erhöhten ihr Tempo um 1,3 auf durchschnittlich 4,8 Kilometer pro Stunde. Das brachte ihnen am Ende den vierten Platz ein. Görlitz musste am Sonntag den Wanderpokal an die Leipziger weitergeben, die mit 133 Kilometer in etwa die Strecke bis Königswusterhausen zurückgelegt hatten und damit einen neuen Hallenrekord aufstellen.

Platz Mannschaft Strecke
Sieger SG Leipzig 133.900m
2. Platz 1. Potsdamer Schwimmverein 119.000m
3. Platz Post SV Görlitz 117.800m
4. Platz SSV Hoyerswerda 114.600m
5. Platz SSV Senftenberg 108.650m
6. Platz Roßweiner Schwimmverein 106.000m
7. Platz Schwimmverein 07 Annaberg 103.000m
8. Platz OSSV Kamenz 102.150m
9. Platz Rothenburg/Weißwasser 90.900m
10. Platz Stadt Hoyerswerda 54.850m

In einer Woche ist es endlich so weit!!! Am 10.09.2005 werden um 11.00 Uhr zehn Mannschaften zur siebenten Auflage des Hoyerswerdaer 24-Stunden-Schwimmen an den Start gehen. Zum ersten Mal wird auch eine Mannschaft aus Leipziger Schwimmern starten und in den 24 Stunden mit den anderen neun Mannschaften das Wasser so richtig zum kochen bringen. In diesem Jahr wird der Startblock24.de-Pokal (Mitternachtspokal) vom im Lausitzbad ansässigen und einzigen sächsischen Schwimm-Shop Startblock24.de gestiftet. Dabei handelt es sich um einen für alle Schwimmer sehr lukrativen Überraschungs-Pokal!!! Wir wünschen allen Mannschaften eine gute Anreise und freuen uns auf den sportlichen Wettstreit mit euch !!!

Bei den Stadtsportspielen im Lausitzbad Hoyerswerda konnten alle Kinder und Jugendlichen aus Hoyerswerda und Umgebung an den Start gehen. Viele neue Bestleistungen wurden am Sonntag bei den 50m bzw. 100m Strecken und am Montag bei den Beine-Strecken erzielt. Die drei Schnellsten in den jeweiligen Altersklassen und Strecken wurden mit Medaillen belohnt.

Unsere jährliche Eltern und Mitgliederversammlung fand mit 60 Teilnehmern im leichtem Regen am 08.07.2005 und zum ersten mal auf dem Gelände des Lausitzbades statt. Auf der Mitgliederversammlung wurden die vom Vorstand vorgeschlagene Satzung und Finanzordnung beschlossen und können damit in Kraft treten. Alle Änderungen sind für alle noch einmal rot markiert und können hier angesehen werden. Weiterhin Beschloss die Mitgliederversammlung eine einmalige zweiwöchige sofortige Austrittsmöglichkeit für alle Mitglieder die nicht mit der neuen Satzung und Finanzordnung einverstanden sind. Die Frist der Kündigung endet am 22.07.2005 und muß im Vereinsbüro/Schwimm-Shop des Lausitzbades schriftlich vorliegen! Im Anschluß der Veranstaltung konnten alle bei Gegrilltem, gemeinsamen Baden und Saunieren das Trainingsjahr 2004/2005 ausklingen lassen.

25 Euro muss man bezahlen, bevor einen die Organisatoren des Sundschwimmens in einem Bus nach Altefähr auf der Insel Rügen bringen, man dort ins Wasser steigen und über 2.315 Meter nach Stralsund schwimmen darf. Andrea Brock (28) vom SSV Hoyerswerda sagt, die Startgebühr sei gut angelegt: "Das Glücksgefühl, das Dich überkommt, wenn Du im Stralsunder Strandbad aus dem Wasser steigst, ist das Geld wert." 35:07 Minuten hat die junge Frau am Sonnabend gebraucht, um die 25 Euro "abzuschwimmen" und um schließlich von den Helferinnen des Stralsunder Goethe-Gymnasiums eines der obligatorischen gelben Sundschwimm-Handtücher um die Schultern gelegt zu bekommen. Brocks Vereinskollege Frank-Dieter Noack (47) hat schon einen ganzen Stapel davon im Schrank. Er nahm die Sundquerung am Sonnabend bereits zum 15. Mal in Angriff und war mit seiner Zeit von 40:51 Minuten nur mässig zufrieden: "Hätte ich vorher mehr trainiert, wäre mehr drin gewesen." Roy Tobis (14) dagegen bejubelte sein erstes Sundschwimm-Handtuch wie eine echte Trophäe und fand an seiner Zeit von 33:32 nichts auszusetzen: "Für´s erste Mal war das richtig gut und insgesamt war´s auch gar nicht so schlimm." Knalliger Sonnenschein und mit 20 Grad vergleichsweise warmes Wasser machten das Schwimmen für die meisten der 1.050 Starter deutlich leichter als die Zitterpartie im vergangenen Jahr. Und so konnten auch nahezu alle der Sunderfahrenen SSV-Teilnehmer ihre Zeiten und Platzierungen aus den Vorjahren verbessern. Schnellster der in diesem Jahr 15 Sundschwimmer aus Hoyerswerda war SSV-Chef Jan Frobart. 28:45 Minuten nach dem Start auf Rügen stieg er in Stralsund als 16. aus dem Wasser. Gesamtsieger Vincent Kirsten aus Rostock war nur fünf Minuten schneller. Er schwamm in 24:43 Minuten so schnell über den Sund wie nie ein anderer Mensch zuvor. Dafür hatten die Hoyerswerdaer am Abend noch die Kraft für ein rasantes Fußballspiel in der Turnhalle im Stralsunder Stadtteil Knieper, in der sie auf Luftmatratzen nächtigten. Die Platzierungen der SSV-Teilnehmer: 16. Jan Frobart (33) 28:45, 37. Henry Gelardi (15) 30:16, 55. Oliver Schmalz (20) 31.13, 60. Tilo Schmidt (19) 31:33, 94. Jan Miroslaw (32) 32:54, 105. Roy Tobis (14) 33:32, 106. Maik Schulz (20) 33:34, 136. Andrea Brock (28) 35:07, 145. Frank Plamann (29) 35:30, 166. Antje Hubrich (16) 36:17, 169. Peter-Paul Heym (21) 36:24, 184. Hardy Krüger (17) 35:56, 290. Peter Jurischka (15) 39:42, 338. Frank-Dieter Noack (47) 40:51, 859. Andreas Frank (23) 52:26.

Am 20. März fand der "Start in den Frühling" des SSV Hoyerswerda im Lausitzbad Hoyerswerda statt. Wie in den vergangenen Jahren war die hochklassig besetzte Veranstaltung ein voller Erfolg. Bei dem zum zweiten Mal durchgeführte SuperSprint ging es bei den Damen immer recht knapp zu. Am Ende konnte sich die Finsterwalderin Julia Pukrop gegen Carolin Haase aus Spremberg durchsetzen und über 50€ Preisgeld freuen. Der Berliner Ernest Fahrland schwamm allen Männern auf und davon. Im Finale konnte er sich gegen Jörg Färber aus Leipzig über 25m Schmetterling recht deutlich durchsetzen. Ernest erreichte weiterhin bei allen Starts neue Veranstaltungsrekorde wobei seine 0:54,56 über 100m Rücken der Höhepunkt der Veranstaltung waren. Auch wir sagen "Vielen Dank" und hoffen auf ein Wiedersehen !!!

Das Hoyerswerdaer Langstreckenschwimmen konnte der SSV Hoyerswerda am 29.01.2005 im Palm Springs Lausitzbad erfolgreich durchführen. Sportler aus Senftenberg, Kamenz und Hoyerswerda kämpften zum letzten mal um die Titel auf den "Langen Kanten". Im nächsten Jahr soll das Langstreckenschwimmen durch ein zweitägiges Schwimm-Meeting abgelöst werden.

Am letzten Wochenende fand in Görlitz das 12. Sprintmeeting im Schwimmen statt. Zwölf Schwimmer des SSV Hoyerswerda folgten der Einladung des SV Lok Görlitz. Das Besondere an diesem Sprintmeeting war, dass die Sportler zusätzlich zu den Medaillen auch Sachpreise gewinnen konnten. In einzelnen Läufen waren Duschbäder, Handtücher und sogar Uhren zu gewinnen. Geschwommen wurden Vorläufe und Finale über die 50 Meter Strecken in allen Lagen, das heißt Schmetterling, Rücken, Brust und Kraul.

Alle Hoyerswerda Teilnehmer nahmen die Vorlauf-Hürde und qualifizierten sich für die Finalläufe am Nachmittag. In der offenen Klasse dominierte der SSV Hoyerswerda vor allem durch die hervorragenden Leistungen von Johannes Koch, Julia und Kristin Schiemenz. Johannes war in allen Lagen der Stärkste gewann vier Mal Gold in überzeugender Art und Weise. Kristin Schiemenz bewies abermals ihre Stärke im Rückenschwimmen, hier war sie, wie auch im Kraulschwimmen nicht zu schlagen. Über 50 m Schmetterling musste sie ihrer Schwester Julia den Vortritt lassen, obwohl sie im Vorlauf die Schnellere gewesen war. Eine zweite Goldmedaille errang Julia über die 50m Brust Strecke. Insgesamt gewannen die Hoyerswerdaer 15 Mal Edelmetall, Jan Frobart (Bronze , 50m Brust), Henry Gerlardi (Silber, 50m Rücken), Hardy Krüger (Bronze, 50m Rücken) und Kristin Gelardi (2x Bronze). Die abschließende Staffel der Männer über 4x 50 m Lagen gewannen die Hoyerswerdaer Schwimmer mit deutlichem Abstand. Da der SSV Hoyerswerda die jüngsten Altersklassen in diesem Wettkampf nicht besetzte, ging die Mannschaftswertung an den gastgebenden Verein, der SSV Hoyerswerda belegte Rang 2. Der Trainer Jan Frobart zeigt sich überrascht ob der geschwommenen Bestzeiten, damit hatte man nach 3 Wochen Training noch nicht gerechnet. Am 6. November wird der SSV Hoyerswerda nach Görlitz zurückkehren und am Staffelpokal des Post SV Görlitz teilnehmen.

Kraulen, Essen, Schlafen und Lernen beim Schwimmmarathon im Lausitzbad / 50 Meter fehlten dem SSV zum Sieg
von Hagen Linke
 
Hoyerswerda. Werbung braucht Jan Frobart nicht machen. Das 24-Stunden-Schwimmen ist ein Selbstläu­fer, sagt der Chef des Schwimm­sportvereins Hoyerswerda (SSV). Kaum steht die Ausschreibung im Internet, melden sich die ersten Gastvereine an. Neun Mannschaf­ten waren es, die Sonnabend Punkt 11 Uhr in das 25-Meter-Becken des Lausitzbades hüpften und loskraulten, als ob sie einen Sprintpokal gewinnen wollten. Den gab's nicht. Ausdauer war gefragt und Taktik. Die SSV-Schwimmer wussten genau, wann sie ins Wasser mussten: Der Einsatzplan, drei A-4-Zettel, hing gleich am Beckenrand. Lang­weilig wurde es nie. "Muss Hausauf­gaben machen", sagte Kristin Schiemenz (15), als sie um 21 Uhr aus dem Wasser kam. "Englisch." Schwester Julia (17) zog es eher zum Grill, der draußen neben den Zelten aufgebaut wurde. Ein paar Steaks ergatterten auch Toralf und Lars, die bei­den DJ´s. Sechs CD-Koffer hatten sie mit. Und gute Laune. Gegen die Müdigkeit gab's Kaffee, "Red Bull" und ein kleines "Schlummerstündchen". Mit Siegambitionen kam der Post SV Görlitz von der Neiße an die Elster. Der Vorjahresdritte lag gestern Morgen knapp vorn. Um 8.05 Uhr knackte die 24-köpfige Mannschaft die 100-Kilometer-Marke. Der Vorjahressieger SSV, knapp dahinter, holte auf. Hauchdünnes Finish kurz vor 11 Uhr: Mit 50 Metern Vorsprung (!) gewannen die Görlitzer. "Ein paar Minuten mehr und wir hätten sie erwischt", sagte Jan Frobart. Kleiner Trost: Der Nachtpokal, erschwommen zwischen 23 und 24 Uhr, ging an den SSV.
 
Packendes Finale nach 115 Kilometern Beim 24-Stunden-Schwimmen musste sich der Gastgeber um 50 Meter geschlagen geben von Gunnar Schulze 
Reichliches Getümmel herrschte bereits am Samstagvormittag im Lausitzbad Hoyerswerda, als Jan Frobart die insgesamt neun Teams auf die 25-Meter-Bahn-Strecke schickte. Genau 24 Stunden lang ging es nun darum, möglichst viele Kilometer zu schrubben. Dabei hatten sich die Mannschaften bestens auf dieses lange Stelldichein bei idealen Bedingungen eingestellt. Zelte, Pavillons und zusätzlich geschaffene eigene Verpflegungsstützpunkte sorgten besonders in den Abend- und Nachtstunden des kräftezehrenden Treibens im Wasser dafür, dass die Athleten ihren Akku immer wieder aufladen konnten. Mit reichlich Musik hatten sich zuvor die DJs Toralf und Lars eingedeckt, die die Sportler während ihrer Mammutveranstaltung begleiteten. "Das ist schon ein deutlicher Qualitätssprung, den wir zu verzeichnen haben. Waren es im vergangenen Jahr noch fünf gestartete Mannschaften, konnten wir in diesem Jahr diese Quote deutlich steigern, obwohl wir für diese Veranstaltung kaum zusätzlich Reklame gemacht haben. Doch die Güte des Wettbewerbes scheint sich schnell rumzusprechen. Jede Mannschaft hat ihr eigenes Terrain und wird nicht durch andere Teams beeinflusst - nur einen Vorteil unseres 24-Stunden-Schwimmens", erzählt Jan Frobart. Gerade in den Nachtstunden war Durchhaltevermögen bei den Athleten gefragt. Den Nachtpokal, der zwischen 23 und 24 Uhr ausgetragen wurde, heimste kurzerhand der Gastgebende Schwimmsportverein ein, bevor ein kostenloses Frühstück dann allen Teilnehmern den Morgen versüßte. Um exakt 8.05 Uhr konnte die magische 100-Kilometer-Marke durch die 24-köpfige Mannschaft des SV Post Görlitz geknackt werden. Die Hoyerswerdaer waren den Gästen zu diesem Zeitpunkt dicht auf den Fersen. Doch trotz eines tollen Schluss-Spurts fehlten den Hausherren am Ende der 24 Stunden, in denen 115 Kilometer zurückgelegt wurden, ganze 50 Meter, um auf dem Medaillentreppchen ganz oben zu stehen. Dennoch fielen die Bewertungen rundherum positiv aus. "Es war erneut ein tolles Stelldichein, bei dem der Spaß absolut im Vordergrund stand. Und ich denke, dass alle Beteiligten auf ihre Kosten gekommen sind", so Jan Frobart.

Erfolgreich gebibbert kalte 17 Grad bei Sundschwimmen in der Ostsee (Sächsische Zeitung)

"Es gibt einen Tag im Jahr", hatte Andrea Brock vom Schwimmsportverein Hoyerswerda (SSV) am Freitag geulkt, "da ist man froh, wenn man etwas mehr Speck auf den Rippen hat. Das hält warm." Die 27-Jährige war mit gut einem Dutzend Vereinskameraden an die Ostsee zum Sundschwimmen gefahren.

Zum 40. Mal wurden die Sundschwimmer am Sonnabend auf den 2,3 Kilometer langen Weg von Altefähr auf Rügen nach Stralsund geschickt. Das Wasser war nach offizieller Lesart 17 Grad kalt. Allerdings fühlte es sich für die meisten noch etwas kühler an. Also schmierten sich die SSV-Schwimmer zum Kälteschutz, wie fast alle anderen 870 Starter auch, dicke Schichten Melkfett auf die sauber rasierten Körper. Allerdings sollten sie zum Schluss dann doch Bibber-Schwimmer sein, die das Wärmezelt dringend nötig hatten. Schnellster SSV-Starter war Vereinschef Jan Frobart (32), der als 23. mit 33:19 Minuten knapp acht Minuten nach dem Sieger Toni Franz aus Leipzig aus dem Sund stieg. Frobart war zum zwölften Mal dabei und freute sich über "ideales Wetter". Platzregen, stürmischer Wind und Wellengang seien für ihn, sagt er "Idealbedingungen. Ich mag Wetter zum Schwimmen, bei dem die anderen abkotzen." Der 17-jährige Tilo Schmidt war eine knappe Minute langsamer als Frobart und belegte damit Platz 32. Schnellste SSV-Frau wurde Kirsten Schenk (19), die 35:39 Minuten brauchte, damit sechs Minuten langsamer war als die Erstplazierte Jenny Wachsmuth aus Dresden und in der Gesamtwertung auf Rang 46 einkam. Ganz besonders freute sich die SSV-Truppe über den 213. Platz des 17-jährigen Hary Krüger. Er schaffte die 2 315 Meter im dritten Anlauf aus eigener Kraft in 44:39 Minuten. Voriges und vorvoriges Jahr musste er unterwegs aufgeben und sich von einem der Begleitboote an Land bringen lassen. Der junge Mann war nur zum Teil mit sich zufrieden: "Das war schon gut. Und Jan hatte sich das so gewünscht. Aber weil das Wetter nicht so ideal war, hätte ich es ja eigentlich in den vergangenen beiden Jahren auch schaffen müssen." Das 41. Sundschwimmen im nächsten Jahr hat Hardy schon eingeplant. Er hat dafür nur einen Wunsch: "Wärmeres Wetter und endlich mal keinen Regen." (mk) Die weiteren SSV-Platzierungen: 86. Susann Haase (17) 38:47, 94. Marcus Herrmann (27) 39:08, 128. Julia Schiemenz (17) 41:06, 130. Johannes Koch (16) 41:08, 152. Andrea Brock (27) 42:02, 247. Frank-Dieter Noack (47) 45:28, 250. Frank Plamann (28) 45:35, 314. Peter-Paul Heym (20) 47:14, 362. Marilyn Wenk (17) 48:36, 364. Maik Schulz (19) 48:39, 458. Silvia Willinger (39) 51:17. Keine Meuterei auf der "MS Klaus Störtebeker" Zum 40. Sundschwimmen hat sich der Schwimmsportverein Hoyerswerda etwas Besonderes ausgedacht. All die Jahre zuvor wurde in den Sporthallen der Stadt Stralsund übernachtet. Dieses Jahr schliefen die 21 Teilnehmer, wie es sich in einer Hansestadt gehört, auf einem Schiff. Gleichzeitig nutzten die Schwimmer es als Treffen von aktiven und ehemaligen Schwimmern des SSV. So kam ein Teil aus Leipzig, Aschaffenburg, Berlin, Hamburg und München. Quartier für die drei Tage war das Motorschiff "Klaus Störtebeker", das direkt im Hafen von Stralsund liegt. Am Samstag ging es dann bei wechselhaftem Wetter zum Sundschwimmen. Bei diesem Wettkampf wird von Altefähr auf der Insel Rügen nach Stralsund geschwommen. Die Entfernung beträgt 2,30 Kilometer durch offenes Gewässer. Der schnellste SSV-Schwimmer war Vereinschef Jan Frobart in einer Zeit von 33:19 Minuten. Der 32-jährige zeigte damit seinen Schützlingen, dass er immer noch gut in Form ist. In der Gesamtwertung ergab das den 23. Platz. Kurz danach kam Tilo Schmidt (34:13 min) als 32. ins Ziel. Die schnellste Frau aus Hoyerswerda war Kirsten Schenk mit einer Zeit von 35:39 min. Sie erschwamm sich einen hervorragenden 6. Platz in der Altersklassenwertung. Dabei hatte sie wegen des eiskalten Wassers (offiziell 17 Grad), Platzregens, Sturms und heftigen Wellengangs mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. "Stellenweise habe ich mich ziemlich verloren gefühlt, weil ich niemanden um mich herum hatte.", sagte Kirsten. Weitere Platzierungen waren: Susann Haase (86), Marcus Herrmann (94), Julia Schiemenz (128), Johannes Koch (130), Andrea Brock (152), Marilyn Wenk (212), Maik Schulz (213), Frank-Dieter Noack (247), Frank Plamann (250) und Silvia Williger (458). Eine ganz besondere Leistung hat Hardy Krüger vollbracht. Er hat die Distanz im dritten Anlauf aus eigener Kraft geschafft und brauchte die motorisierte Hilfe der Begleitboote nicht. "Na klar bin ich stolz auf meine Leistung. Schon weil die Bedingungen nicht so toll waren.", sagte Hardy. Auch dieses Jahr hatten die Schwimmer aus Hoyerswerda aber einen Starter dabei, der es, wie 20 andere Athleten auch, nicht allein bis ins Ziel schaffte. Mit dem dritten Mal als "Bootsfahrer" hält Marcel Köder den inoffiziellen Rekord des SSV Hoyerswerda. Im nächsten Jahr hat er sich allerdings ganz fest vorgenommen, den Sund selbstständig zu überqueren. Einen netten Abend verbrachten die Sundschwimmer vom SSV Hoyerswerda auf der MS "Störtebeker" und schwankten in den nächsten Morgen. (Sundschwimmer)